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Umzug: die häufigsten Fragen

  • Was ist in puncto Haftung und Versicherung zu beachten?
  • Bis wann muss der Vertrag mit Ihnen geschlossen werden bzw. bis wann sollte ich meinen Umzugstermin fixiert haben?
  • Wer übernimmt die Organisation der Halteverbotszonen für die alte/ neue Wohnung?
  • Wann kann ich mit den bestellten Umzugskartons rechnen?
  • Kann ich meine Leihkartons auch beschriften?
  • Auftragserteilung: Wie geht das?
  • Müssen Serviceleistungen fixiert bzw. dokumentiert werden? Wenn ja, wo? Werden mündliche Absprachen mit dem Teamleiter als verbindlich angesehen?
  • Schadensmanagement: Wie sieht es aus, wenn doch mal was passiert?
  • Wie viel darf in die Kartons gepackt werden?
  • Was ist unter einem Außenaufzug zu verstehen?
  • Besichtigungsvereinbarung: Warum sind so viele Fragen nötig?
  • Muss eine Besichtigung immer sein?

 

Was ist in puncto Haftung und Versicherung zu beachten?

Es gibt bei jedem Möbelspediteur eine "Grundhaftung" gem. §451 HGB. In diesem Paragraphen finden sich die Regeln der Haftungshöhe und -bedingungen. Somit ist das Umzugsgut mit mind. EUR 620,00 pro Kubikmeter versichert. Darüber hinaus ist der Paragraph auch wichtig, da in diesem die äußerlich erkennbaren und äußerlich nicht erkennbaren Schäden differenziert werden. Die äußeren erkennbaren Schäden sind spätestens ein Tag nach der Ablieferung anzuzeigen. Bei den äußerlich nicht erkennbaren Schäden haben Sie 14 Tage Zeit, diese zu melden. Die Schäden, die entstanden sind, müssen schriftlich oder im Schadenprotokoll des Spediteurs festgehalten werden. Ihnen steht es zudem frei, eine Transportversicherung abzuschließen. Hier müssen Sie mit weiteren Kosten rechnen, die sich nach der Höhe des zu versichernden Transportgutes richtet. Auch die Art der Versicherung, als Neu- oder Zweitversicherung, spielt bei der Kostenfrage eine entscheidende Rolle. Die Grundhaftung Ihres Transportgutes ist immer kostenfrei.

Bis wann muss der Vertrag mit Ihnen geschlossen werden bzw. bis wann sollte ich meinen Umzugstermin fixiert haben?

Es ist immer besser, einen Umzug zu zeitig, wie möglich abzuwickeln und entsprechend auch einen Umzugstermin zu fixieren. Aus der Erfahrung können wir Ihnen raten mindestens 2 bis 4 Wochen vor dem Umzugstermin mit uns den Vertrag abzuschließen. Auf diese Weise haben Sie auch ausreichend Zeit alles zu planen und vielleicht noch einige der Aufgaben an uns zu übergeben.

Wer übernimmt die Organisation der Halteverbotszonen für die alte/ neue Wohnung?

Gerne übernehmen wir diese Aufgabe für Sie – und das sowohl für alte, wie auch für die neue Wohnung. Gerne können Sie die Einrichtung der Halteverbotszone selbst übernehmen.

Wann kann ich mit den bestellten Umzugskartons rechnen?

Sofern Sie uns den Auftrag für Ihren Umzug erteilt haben, werden wir Ihnen die Umzugskartons gerne liefern. Dies kann auch bereits 3 bis 4 Wochen vor dem Umzugstermin passieren. Handelt es sich bei den Kartons um Leihexemplare, gehen wir davon aus, dass Sie die Kartons spätestens 4 Woche nach dem Umzug wieder an uns zurückgeben. Gerne holen wir die Kartons auch bei Ihnen ab. Im Fernverkehr geben wir Kartons nur als Verkaufsartikel aus. In diesem Fall bitten wir um Ihr Verständnis.

Kann ich meine Leihkartons auch beschriften?

Eine Beschriftung der Kartons ist bei einem Umzug elementar wichtig. Nutzen Sie dafür bitte die vorgesehenen Felder auf den Kartons. So erleichtern Sie sich später auch das Auspacken.

Auftragserteilung: Wie geht das?

Wir erstellen Ihnen ein Angebot, dieses müssen Sie am Ende an zwei Stellen unterschreiben. Durch die erste Unterschrift beauftragen Sie uns mit der Realisierung Ihres Umzuges. Durch Ihre zweite Unterschrift bestätigen Sie uns, dass Sie unsere Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) und wichtigen Informationen zur Haftung gelesen, verstanden und akzeptiert haben.

Müssen Serviceleistungen fixiert bzw. dokumentiert werden? Wenn ja, wo? Werden mündliche Absprachen mit dem Teamleiter als verbindlich angesehen?

Mündliche Absprachen sollten grundsätzlich ausgeschlossen werden – das wäre für alle Beteiligten das Beste. An ein gesagtes Wort kann man sich manchmal nur schwer erinnern. Bei einer schriftlichen Fixierung gibt es immer einen Beweisgegenstand. Entsprechend sollten Sie alle Wünsche und Anliegen mit dem Umzugsberater besprechen und lassen Sie sich dies auch schriftlich bestätigen. Auf diese Weise sind Sie immer auf der sicheren Seite.

Schadensmanagement: Wie sieht es aus, wenn doch mal was passiert?

Auch bei einem Umzug kann immer wieder mal was passieren. Die Haftung des Möbelspediteurs wird im § 451 HGB geregelt. Entsprechend müssen Schäden immer schriftlich gemeldet werden. Es genügt also nicht, wenn Sie einfach nur anrufen. Darüber hinaus muss in der schriftlichen Meldung der Anspruchsteller / die Anspruchstellerin klar zu erkennen sein. Auch eine genaue und detaillierte Beschreibung des Schadens ist wichtig. Durch uns erfolgt keine Schadensbegutachtung, dies hat versicherungstechnische Gründe. Darüber hinaus müssen Sie auch die Meldefristen beachten. Diese finden Sie weiter oben. Zur Wahrung der Fristen genügt die rechtzeitige Absendung.

Wie viel darf in die Kartons gepackt werden?

Bei private Umzügen stellen wir zwei Arten von Kartons zur Verfügung. Zum einen die Bücherkartons und zum anderen die Umzugskartons. Der Unterschied liegt hier bei der Belastung. Bücherkartons sind bis zu 25 kg belastbar und Umzugskartons bis 40kg.

Was ist unter einem Außenaufzug zu verstehen?

Bei einem Außenaufzug handelt es sich um einen Möbellift. Diese können an die Außenfassade angelehnt werden. Auf diese Weise lassen sich hoch gelegene Wohnungen schneller zum Be- und Entladen erreichen. Durch den Einsatz eines Außenaufzuges werden Treppenhaus und Mobiliar geschont. Generell ist die Verwendung eines solchen Aufzuges aber nicht immer möglich.

Besichtigungsvereinbarung: Warum sind so viele Fragen nötig?

Für uns sind Ihre Antworten auf unsere Fragen so wichtig, um Ihnen das beste Angebot erstellen zu können. Wir müssen alle Punkte im Bereich be- und entladen genau berücksichtigen. Entsprechend benötigen wir alle Informationen von Ihnen, um Ihren Umzug so stressfrei wie möglich für Sie realisieren zu können.

Muss eine Besichtigung immer sein?

Manchmal ist es eben auch nicht möglich, dass eine Besichtigung durchgeführt werden kann. Generell raten wir unseren Kunden aber dazu, gemeinsam mit unserem Umzugsberater eine Besichtigung vorab durchzuführen. So kann dieser sich ein Bild machen und bereits darauf achten, was für den Umzug wichtig wäre. Alle Störfaktoren, die später auftreten, können den Umzug behindern.

Auch Fragen Ihrerseits können so schneller und direkt beantwortet werden. Mögliche Probleme können so noch behoben werden.

Alternativ zur Besichtigung steht Ihnen der Umzugsfragebogen mit der Umzugsgutliste zur Verfügung, den Sie online ausfüllen können. Bei Sofas etc. müssen Sie bitte die Anzahl der Sitzflächen angeben. Bei mehreren geben Sie bitte die Gesamtsitzzahl an. In Bezug auf Schrank- und Regalwände geben Sie bitte die gesamte Meteranzahl an.